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Freitag, 03. September 2010

Aktuelle Losung

Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen.
Jesaja 53,5

Paulus schreibt: Mir soll es nicht einfallen, auf irgendetwas anderes stolz zu sein als auf das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
Galater 6,14

Termine für den aktuellen Monat

September
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Wer wir sind? Woher wir kommen? Was wir wollen?

Logo und Sinnspruch des BK
Logo und Sinn des BK
Gründer des BK: L.L. Rochat
L.L. Rochat
Curt von Knobelsdorf
Curt von Knobelsdorff

Das Blaue Kreuz (BK) in Chemnitz ist ein Verein der sich mit der Suchtkrankenhilfe beschäftigt. Es ist der evangelischen Kirche sehr eng verbunden. Die Arbeit des Blauen Kreuzes ist begründet auf der Selbsthilfe, d.h. abstinent lebende, suchtkranke Männer und Frauen sowie deren Angehörige engagieren sich ehrenamtlich. Diese Arbeit beinhaltet das Treffen in Selbsthilfegruppen, die über die ganze Stadt und das Umland verteilt sind. Hinzu kommt als gemeinsamer Treffpunkt dieser Gruppen - die Freitagsstunde, ein Wochenabschluß mit Zeugnis eines Betroffenen oder eines Angehörigen, in der Landeskirchlichen Gemeinschaft, Hans-Sachs-Strasse. Neben diesen Gruppentreffen finden weitere gemeinsame Unternehmungen statt. Es gibt außerdem Gesprächsangebote für Betroffene und Angehörige. Grundlage dieser Angebote bildet ein lebendiger Glaube und das Vertrauen auf Jesus Christus.

Das Blaue Kreuz wurde 1877 durch Pfarrer L.L. Rochat gemeinsam mit anderen Christen in Genf gegründet. Rasch entstanden in der Schweiz viele Vereine. Bereits im Jahre 1885 gründete Pfarrer A. Bovet den ersten Blaukreuzverein in Hagen/Westfalen. 06.10.1887 tritt Oberstleutnant Curt von Knobelsdorff, selbst abstinent lebender Alkoholiker, dem Blauen Kreuz bei. Durch ihn wurde das Blaue Kreuz im ganzen damaligen Deutschen Reich und weit darüber hinaus verbreitet. Große Zäsuren erlebte das BK durch die beiden Weltkriege. Nach dem zweiten Weltkrieg war das BK kaum noch existent. Der Neuanfang ging entsprechend langsam vonstatten. War die Arbeit des BK anfänglich noch überwiegend von alkoholabstinent lebenden Kirchengruppen geprägt, entwickelte sich das BK immer mehr zu einem Selbsthilfeverband Betroffener und Mitbetroffener. Diese Entwicklung wurde wesentlich durch das Urteil des Bundessozialgerichts vom 22.11.1968 forciert, das Alkoholismus als Krankheit definierte und anerkannte. Seit diesem Urteil wurde das Netz des Behandlungsverbundes stetig geknüpft. Immer mehr Beratungsstellen und Fachkliniken entstanden und mit ihnen wuchsen auch die Aufgaben des BK als Lern-, Selbsthilfe- und Unterstützungsgemeinschaft.

In der ehemaligen DDR war das Blaue Kreuz als Verein verboten. Darum wurde am 01.01.1960 die Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Abwehr der Suchgefahren (AGAS) unter dem Dach der Inneren Mission gegründet. Nach dem Fall der Mauer schlossen sich das Blaue Kreuz und die AGAS am 11.10.1991 zusammen.